M A S T E R T H E S I S

Der digital turn hat zu einem substanziellen Wandel in der Medienlandschaft geführt. Durch die zunehmende Vernetzung werden mit der Digitalität neue Wissens- und Handlungsräume beschritten, die eine noch nie dagewesene Potenzialität und Bewegungsfreiheit eröffnen. Das zentrale Element in der Kontrollierbarkeit des Datenraumes ist dabei das Interface. Nur durch Interfaces bleibt die unsichtbare Welt bestehend aus Nullen und Einsen kontrollierbar – es sind die zentralen Operatoren, die das Bewegen in digitalen Räumen erst ermöglichen. Betrachtet man die Entwicklungen der Interfaces, so durchdringen zunehmend digitale Schnittstellen in Form von Smartphones, Smartwatches, öffentlichen Touchpoints bis hin zu intelligenten Haushaltsgeräten sämtliche Lebensbereiche des Menschen. Dabei sind vor allem zwei Tendenzen prävalent. Zum einen die stetig zunehmende Digitalisierung bisheriger Analog-Medien und zum anderen die zunehmende Hybridisierung des Alltags in Form proaktiver Lösungen, die im Hintergrund agieren und den Menschen entlasten. Die unter dem Begriff des „Internet der Dinge“ gefassten, intelligenten User Interfaces sind kennzeichnend für den Wandel von User Interfaces for People zu People Interfaces for Computer. Interface Designerinnen und Designer sehen sich mit immer komplexeren Aufgaben konfrontiert, da die Aberrationen zwischen Interaction Design, Interface Design, Web- und Produktdesign zunehmend immersiver werden. An zentraler Stelle vieler Werbeversprechen steht dabei der Begriff der „intuitiven Bedienbarkeit“. Diese Arbeit widmet sich der Frage, wie der Begriff „intuitiv“ im Rahmen der Mensch-Maschine Relation wissenschaftlich zu greifen ist. Ferner wird der Frage nachgegangen, wie Interaktionsschnittstellen intuitiver gestaltet werden können und welche Rolle dabei das Design besitzt. Diese Forschungsarbeit widmet sich dem Interfacedesign und untersucht strukturalistisch anhand von medientheoretischen, historischen, technischen, heuristischen, sozialen, psychologischen und designtheoretischen Bezügen die Dimensionen und Parameter von Interfaces in Bezug auf den Intuitivitätsbegriff.

ENTSTEHUNG
2015-2016


BEREICHE
EDITORIAL DESIGN, PHOTOGRAPHY

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